Netzfundstücke

BuchBildDie Diskussion um den Medienwandel ist in vollem Gange. Immer wieder gibt es dabei Beiträge, die besonders erwähnenswert sind, weil sie die Situation auf den Punkt bringen, weil sie polarisieren, weil sie etwas Orientierung geben im Wust der vielen verschiedenen Meinungen. Oder weil sie schlicht und ergreifend gut geschrieben sind.

Zur Lage der digitalen Nation
Der Stand der Digitalisierung im Dezember 2014: Ein außerordentlich spannender und lesenswerter Über- und Ausblick. Unter technischen, globalen und politischen Gesichtspunkten.

Warum es Arno Schmidts Texte nicht als E-Book gibt
Kaum ein Text hat in den letzten Jahren so polarisiert, wie dieser Beitrag des renommierten Buchgestalters Friedrich Forssmann, der darin mit dem E-Book als Publikationsform hart ins Gericht geht. Unzählige wütende Kommentare in allen sozialen Netzwerken waren die Folge, man lese alleine nur die Bemerkungen direkt unter dem Beitrag.

Was ist ein schönes E-Book? – Ein Update
Lesenswerte Antworten auf die von Forssmann losgetretene Debatte ließen nicht lange auf sich warten. Die Designerin und E-Book-Entwicklerin Andrea Nienhaus schrieb einen sehr lesenswerten Beitrag über die Gestaltung von E-Books und die damit verbundenen Möglichkeiten der Typographie

Zoë Beck über die bösen eBooks
Auch die Schriftstellerin und Verlegerin Zoë Beck schrieb eine sehr ausgewogene Antwort auf die Polemik Friedrich Forssmanns. Ein sehr empfehlenswerter Text, der begründet, warum die „Grabenkampf- und Schlammschlachtdiskussion eBook vs. Papierbuch“ schlicht und ergreifend unnötig ist.

Das bibliophile Manifest
Im schön gemachten Blog texte und bilder ist das Bibliophile Manifest zu finden, das unter dem Hashtag #echteBücher eine Lanze für die Kultur des gedruckten Buches bricht.

Wir sind die Fährtenleser der neuen Literatur
In einem spannenden Beitrag macht sich die FAZ auf die Suche nach den Digitalpionieren, die ein E-Book nicht als Abklatsch des gedruckten Werkes sehen, sondern völllig neue Formen der Literatur schaffen möchten.

Das Phantom namens E-Book
Was ist eigentlich ein E-Book? Es scheint bisher keine allgemeinverbindliche Definition zu geben. Mario Sixtus geht dieser Frage nach.

Gutenberg und die Brandstifter
Der Schriftsteller Jürgen Neffe schrieb im Dezember 2011 in einem auf Perlentaucher.de veröffentlichten Essay über die Buchkultur am Beginn einer Zeitenwende. Es ist interessant, den Text aus einem mehrjährigen Abstand zu betrachten, viele der angesprochenen Probleme harren nach wie vor einer Lösung. Sehr spannend ist auch die Diskussion im Kommentarbereich.

 

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